Willkommen!

Fotos: Eugen Wagner (http://www.fotostudiowagner.de/index.html)

Foto: Eugen Wagner (http://www.fotostudiowagner.de/index.html)

Schön, dass Du da bist.

Wahrscheinlich hat Dich die Suche nach einer Anleitung zum Bestehen der „europäischen Eignungsprüfung zum zugelassenen europäischen Vertreter“ – (in Deutsch kurz „EEP“ oder auf Englisch kurz „EQE“) – hierher geführt.

Dann bist Du hier richtig!

Mein Name ist Nico Riffel und ich bin seit 2010 Deutscher Patentanwalt und seit 2014 „zugelassener europäischer Vertreter beim Europäischen Patentamt“ (häufig – wenn auch nicht ganz korrekt – als „europäischer Patentanwalt“ bezeichnet).

Ich habe also ebenso wie Du bis vor kurzem die europäische Eignungsprüfung bestehen müssen und bin wie viele andere auch durch das „Tal der Tränen“ bei dieser Prüfung gegangen.

In diesem Blog findest Du eine Menge Material welches ich selbst zur Vorbereitung auf meine eigene Prüfung zusammengestellt habe und welches ich Dir nun hier für Deine Prüfung zur Verfügung stelle.

Natürlich ist das nur ein Weg zu einer bestandenen EQE!

Aber vielleicht passt mein Weg auch zu Dir!

Mir hat es jedenfalls sehr geholfen die Strategien anderer Prüflinge zu erfahren und daraus zu lernen. Ich denke, Dir wird es ähnlich ergehen.

Doch beginnen wir erst einmal mit ein paar allgemeinen Betrachtungen.

Wie die meisten Prüflinge wissen, sind Durchfallquoten von bis zu 70% bei der EQE leider keine Seltenheit.

Doch woran liegt das?

Sind die Prüflinge so dumm?

Das glaube ich kaum, schließlich sind (fast ;-)) alle Prüfungsteilnehmer intelligente Menschen, die sich entschlossen haben, nach ihrer fachlichen Ausbildung und einigen Jahren praktischer Arbeit im Beruf, nochmals die „Schulbank zu drücken„.

Jemand der bereit ist die lange und beschwerliche Aufgabe der zusätzlichen patentrechtlichen Ausbildung zum zugelassenen europäischen Vertreter auf sich zu nehmen, muss zwangsläufig motiviert sein und hat in der Vergangenheit nicht nur schon oft seine Intelligenz, sondern auch seine Prüfungskompetenz unter Beweis gestellt.

Warum scheitern dennoch so viele?

Ist die Prüfung so schwer?

Auch dies lässt sich bei genauerer Betrachtung verneinen.

Klar, die Prüfung ist anspruchsvoll. Aber die größten Hürden zum Bestehen der Prüfung liegen nicht in den fachlichen Fragen. Ich schätze dass weniger als 10% der Prüflinge fachlich schlecht vorbereitet in die Prüfung gehen.

Vielmehr sind es eher „sekundäre Voraussetzungen“ die zum Scheitern führen:

  • falsche, schlecht vorbereitete und/oder fehlerhafte Hilfsmittel
  • falsches Zeitmanagement vor und in der Prüfung
  • schlechte Organisation in der Prüfung
  • ein falsches Verständnis des Prüfungsteils und der Bewertungspraxis
  • eine falsche Einstellung zur Prüfung
  • oder einfach nur Pech.

Ein Großteil dieser Gründe lässt sich übrigens auf einen einzigen Hauptgrund zurück führen:

Die meisten Prüflinge stehen mitten in ihrem Job, in der Regel am Anfang ihrer beruflichen Karriere, haben außerdem häufig noch eine junge Familie zu versorgen und/oder andere Verpflichtungen die sie fordern.

Kurz: Zeitmangel und Stress sind die Faktoren, die in den meisten Fällen eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und -durchführung verhindern oder zumindest erschweren.

Kopf hoch!

Doch Kopf hoch, mit meiner Anleitung wirst Du einen entscheidenden Schritt weiter kommen um Dich auf die wichtigen Dinge bei der Prüfungsvorbereitung fokussieren zu können.

Da viele aufgrund schlechter „sekundärerVoraussetzungen“ durchfallen, habe ich bewusst den Schwerpunkt meines Blogs auf diese Punkte gerichtet. Rein fachliche Anleitungen gibt es genug.

Es gibt aber meines Erachtens nur sehr wenige Seiten, die ihr Augenmerk auf das richtige Verständnis der Prüfung selbst und die richtigen allgemeinen Strategien richten.

Dies will ich mit meinem Blog nun ändern.

Natürlich kann ich niemandem versprechen, dass er die Prüfung besteht wenn er alle meine Tipps befolgt. Dazu ist jeder Prüfling zu unterschiedlich und Tipps, die dem einen helfen, können bei dem anderen sogar kontraproduktiv sein.

Dennoch glaube ich, dass Du hier ein paar Hinweise finden kannst, die Dir hilfreich sein werden.

Wichtig ist vor allem, was Du daraus machst!

So habe ich z.B. eine Kategorie dem richtigen „Mindset“ gewidment, eine andere Kategorie beschäftigt sich mit dem richtigen „Werkzeugkasten„, also Hilfsmitteln, die man sich für die einzelnen Prüfungsteile vorbereiten kann und sollte.

Natürlich gehe ich aber auch ganz gezielt auf die vier Prüfungsteile A, B, C und D ein. In diesen Kategorien widme ich nach und nach verschiedene Beiträge den jeweiligen Unterthemen, wie z.B. Bewertungspraxis oder dem detaillierten Prüfungsablauf.

Last, but not least darf auch eine gute Literaturübersicht nicht fehlen…

Und nun viel Spaß auf meinen Seiten!

Los geht es z.B. hier

 

Viele Grüße,

Unterschrift

P.S.: Sollten die Seiten Dir gefallen oder solltest Du Verbesserungsvorschläge haben, oder willst Du aus irgendeinem anderen Grund mit mir in Kontakt treten, dann schreibe mir einfach unter patentanwalt.riffel(at)gmail.com. Ich freue mich über jede Email!

P.P.S.: Wenn Du meinen regelmäßigen, wöchentlichen Newsletter mit neuen Infos zu meinem Blog, sowie weiteren Tipps und Tricks erhalten willst, dann registriere Dich unverbindlich hier:

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3 Gedanken zu „Willkommen!

  1. Mario

    Guten Tag!

    Erst einmal Gratulation zum tollen Blog!

    Wäre es ggf. möglich beispielhafte fertig vorformulierte Standardsatzblöcke als Formulierungshilfe für den D-Teil zu bekommen.

    Ich selbst erstelle mir gerade derartige Vorlagen, wäre aber sehr glücklich wenn ich diese mit anderen Vorlagen ein wenig vergleichen könnte.

    Besten Dank für die Hilfestellung!

    Mario

    Antworten
    1. Nico Beitragsautor

      Hallo Mario,

      vielen Dank für das Lob.

      Für den D-Teil habe ich damals nicht so viel mit vorformulierten Sätzen, sondern eher mit Checklisten, den Kley-Mindmaps, meinen handschriftlichen Unterlagen, die ich beim Lösen der DeltaPatents-D-Teil-Aufgaben erstellt hatte, und dem Kommentar gearbeitet.

      Für ein paar wiederkehrende Punkte (Wiedereinsetzung, Weiterbehandlung, Übersetzungserfordernisse, G-Entscheidungen, etc.) habe ich aber auch gut lesbare Unterlagen in Word erstellt, die ich Dir gerne per Email zuschicke.

      Viel Erfolg und Grüße,
      Nico

      Antworten
      1. Jan

        Hallo Nico,
        ich finde Deine Seite auch klasse!
        Ich habe mir jetzt auch aus dem Musterlösungen ein paar Formulierungshilfen und Checklisten gebastelt. Ich würde sie auch gerne mit Deiner vergleichen…
        Viele Grüße,
        Jan

        Antworten

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